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Glücks-Lücken

„Inzwischen geht es nicht mehr um Gesundheit, es geht um die Verwaltung von Krankheiten.“ R. Gräber

Wir stellen dieses Zitat von Rene Gräber an den Anfang unseres heutigen Newsletters. Wir leben in Zeiten, in denen wir uns um unser Wohlergehen ernsthafte Gedanken machen müssen. Wir sind aufgefordert, unsere Gesundheit weitestgehend in die eigenen Hände zu nehmen und sie nicht einem profit-orientierten System zu überlassen.

Wir fragen in unseren Ausbildungskursen regelmäßig unsere Teilnehmerinnen, wie sie sich selbst aufladen in einer Zeit, in der die Belastungen übermächtig geworden sind. Die Antworten überraschen nicht: Es geht um ungeteilte Zeit; Zeit mit den Kindern, dem Partner, Zeit mit sich selbst. Das Naturerleben spielt eine große Rolle. Diese Zeiten sind kostbar, sie machen etwas mit uns, das uns hilft, nicht unterzugehen in unserer Routine. Es sind gewissermaßen „Glücks-Lücken“.

Die positive Seite der Gesundheit

In diesen kostbaren Glücks-Lücken befinden wir uns auf der positiven Seite der Gesundheit. Definieren wir es so: Die Abwesenheit von Beschwerden und Leiden wäre der Nullpunkt. Ab hier beginnt das Glück! Und das will ergriffen werden. Vor dem Ergreifen steht das Begreifen. Wie geht das?

Wir brauchen hier unsere achtsame Wahrnehmung. Die Sinne sind wieder einmal unsere Brücke zum Sinn: Wir stehen im Wald und atmen bewusst den frischen Duft nach Erde und Blättern ein. Wir sehen unsere Kinder an und lassen uns von tiefer Liebe ergreifen. Wir sehen einem Frühlingsgewitter zu und fühlen die ungeheure Kraft der Natur…

Wenn du nun ganz in deiner Sinneswelt angekommen bist, kommt das Ergreifen, das Formen einer Qualität, die gerade in dir lebt und gefasst werden will. Das tust du mit dem passenden Wort. Wenn du nicht weißt, was du alles fühlen kannst auf der Glücksseite der Gesundheit, kannst du dich von Marshal Rosenbergs „Liste positiver Gefühle“ anregen lassen.

Beispielsweise könntest du eine Neugierde in dir spüren, die dich spannt, vielleicht bannt oder gar fesselt. Vielleicht bist du angenehm satt und du kannst wahrnehmen, wie schön es ist, satt und ge-‚still‘-t zu sein. Es mag dich an die früheste Zeit deines Lebens erinnern, wenn du genügend Milch an der Quelle des Lebens getrunken hast und dein Köpfchen schwer auf die Brust deiner Mutter fällt, zufrieden schnurrend. Und es mag eine Seligkeit in dir aufsteigen, die dir vermittelt, dass das Leben es gut mit dir meint.

Das Bewusstsein für Glück

Hier entsteht ein Bewusstsein für Glück – ein Zustand, der dich auflädt und trägt.

Flüchtig wie er ist, kann er zerplatzen wie eine Seifenblase und die Färbung des Lebensgefühls ändert sich. Jetzt macht es natürlich keinen Sinn, diesen Zustand festhalten zu wollen. Damit bist du sicher schon mehrfach gescheitert. Aber du kannst eine neue Qualität finden, die du auch wieder achtsam zu fassen imstande bist.

Erinnert ein wenig an eine Schatzsuche, findest du nicht auch? Die Arbeit der Gesundheitspraktikerin gestaltet sich tatsächlich als eine Expedition, auf die sie sich gemeinsam mit ihrer Klientin macht. Es ist die vielleicht spannendste Reise unserer Zeit. Es ist eine Reise, auf der wir sowohl unseren Körper brauchen, unsere aufmerksame herzvolle Wahrnehmung und auch unseren Verstand. Wir helfen Menschen, ihre eigenen Glücks-Lücken zu finden. Ganzheitlicher und schöner geht es kaum mehr.

In diesem Sinne einen strahlenden und erfüllenden Frühling
Wolfram & Ricarda