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Lebenslauf | Wolfram Geiszler

Warum ich heute als Bewegungs- & Körpertherapeut arbeite, hat zutiefst mit meiner eigenen Lebensgeschichte zu tun.

Als Jugendlicher und junger Erwachsener liebte ich Sport über alles. Ich war fasziniert von Bewegung und Dynamik. Der Weg zum Sportstudium war vorgezeichnet. Ich ging an die Uni Mainz und begeisterte mich für alles Mögliche: Vom Wasserspringen über Skiabfahrtslauf, Stabhochsprung bis hin zum Langstreckenlauf.

Mich interessierten dabei auch die Stoffwechselprozesse im Körper. Ich fragte mich: Was passiert, wenn man sich bewegt? Wie verändert sich dabei das Milieu im Körper? Was hat das alles mit Gesundheit und Wohlbefinden zu tun? Welche Rolle spielt der Atem in diesem Geschehen? Was hat es mit dem ph-Wert auf sich? Und nicht zuletzt: Welche Rolle spielen Vorstellungen und Bilder? Wie verändern bestimmte Glaubenssätze die Leistungsbereitschaft unseres Körpers?

Später, als ich während des Studiums Ricarda begegnete, eröffnete sich uns die Welt des Tanzes: Modern Dance, Klassisches Ballett, Tanztheater und vieles mehr. Wir erlebten eine inspirierte Zeit und konnten unseren Lebensunterhalt mit Bewegung und Sport bestreiten. Zum Beispiel leitete ich gemeinsam mit Ricarda 6 Jahre lang den Gesundheitsbereich der AOK in Memmingen.

1998 kamen wir nach Bayreuth, wo wir das In Balance Team gründeten und als selbständige Partner der Lohengrin Therme mitwirkten. Dann, mit Ende 30, merkte ich, dass mit meiner rechten Hüfte etwas nicht stimmte. Leichte Hüftdysplasie war die Diagnose. Anscheinend hat sich während der Schwangerschaft meine Hüftpfanne nicht so ausgebildet, wie sie sollte. Mein Orthopäde sprach von OP und künstlichem Gelenk, was mich erschreckte. Ich fragte mich: Was, wenn ich meinen Beruf an den Nagel hängen muss? Und auch privat keinen Sport mehr ohne Schmerzen treiben kann?

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Nach vielen Diskussionen mit Ricarda und inneren Kämpfen, habe ich dann eine Lösung gefunden. Geholfen haben mir drei Dinge, um mit meinem Problem zurechtzukommen. Erstens: Tai Chi und Qi Gong, die Bewegungskünste aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie bildeten mit ihrer bewussten Achtsamkeit während der Bewegung die Grundlage. Zweitens: Akupressur und Akupunktur. Geniale Methoden, um gezielt auf das Qi  – das Bindeglied zwischen Körper und Seele – einzuwirken. Drittens: Craniosakrale Osteopathie. Der Leitsatz unseres Lehrer Hugh Milne begleitet bis heute all unsere Anwendungen:  „Nehmt den Menschen nicht nur mit dem rationalen Kopf, sondern ebenso mit eurem intuitiven Herzen wahr.  Das gibt Euren Behandlungen eine wahrhaft heilsame und regenerative Ausrichtung.“ 

Heute, mit knapp 60, geht es meiner Hüfte besser denn je. Meine Hüfte und ich haben uns miteinander angefreundet. Und die Partnerschaft klappt sehr gut.

Meine Aufgabe als Heilpraktiker und Körpertherapeut sehe ich darin, Menschen in eine neue kraftspendende Beziehung zu ihrem Körper zu führen. Ich weiß, dass im Alter nicht alles schlechter werden muss, sondern ganz im Gegenteil: Man muss nur das Richtige für sich tun. Während ich dies hier schreibe, haben wir bereits 16 Monate Pandemie und deren einschneidenden Beschränkungen hinter uns. Und da ich mich auf gar keinen Fall davon herunterziehen lassen wollte, machte ich die Krise zur Chance: Ich habe ein vielseitiges Outdoor Programm entwickelt. Einerseits, um mich körperlich fit zu halten. Andererseits, um meine seelische Ausgeglichenheit und innere Ruhe zu bewahren. So entstanden spezielle Meditationen und Achtsamkeitsübungen im Wald.

Ich sehe mich als Teil des großen Organismus Erde. Die Erde wird in der chinesischen Medizin als die große Mutter gesehen. Ich weiß heute, dass wir nur im Einklang mit unserer ‚Mutter‘ gut leben können. Der erste Schritt ist die Freundschaft mit unserer eigenen inneren Natur. Der zweite Schritt der Respekt gegenüber der Natur im Außen.

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